Bauspardarlehen / Bausparvertrag:


Merkmale:

  • In einem Bausparvertrag werden zwei Verträge kombiniert, ein Sparplan und ein Immobiliendarlehen. Zweck des Vertrages ist es, Erwerb, Neubau, Modernisierung, Sanierung, Umbau oder Umschuldung einer Wohnimmobilie zu finanzieren.
  • Im Vertrag wird zunächst die sogenannte Bausparsumme festgelegt. Dies ist der Betrag, den der Sparer zukünftig in seine Immobilien investieren will.
  • In der Sparphase muss ein bestimmter Teil der Bausparsumme, i.d.R. 25-30%, in einem gewissen Zeitraum angespart werden. Dies kann durch regelmäßige oder unregelmäßige Einzahlungen erfolgen.
  • Des Weiteren dient der Bausparvertrag als Anlageform für die steuerlich geförderten vermögenswirksamen Leistungen, zur Gewährung von Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie.
  • Die übliche Abschlussgebühr (1 – 1,6% der Bausparsumme), Guthabenzins, Ansparzeit, Mindestguthaben, Mindestvertragsdauer und Regelsparbeitrag werden bei Vertragsabschluss vereinbart.
  • Ist das Sparziel erreicht, steht der Bausparvertrag zur Auszahlung (Zuteilung) bereit.
  • Neben dem angesparten Guthaben kann nun auch das Bauspardarlehen beantragt werden. Der Vorteil liegt darin, dass bei Abschluss des Bausparvertrages bereits Darlehenszins und Tilgungsbeiträge fest vereinbart werden.
  • Bausparverträge werden häufig im Zuge eines langfristigen Baufinanzierungskonzepts mit Zinszahlungsdarlehen, o.a. Festdarlehen genannt bzw. kombiniert.

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